Silence Cut. Oder: Zurück in die Zukunft des Friseurhandwerks
Silence Cut. Und plötzlich ist sie wieder da, die alte Diskussion. Ich erinnere mich gut daran, wie ich vor fast einem halben Jahrhundert, als ich (wohl der jüngste in der riesigen Halle in Darmstadt) andächtig Manfred Schmock, einer echten Moderatorenlegende, förmlich an den Lippen gehangen habe. Er predigte mit Nachdruck: „Haare schneiden allein genügt nicht!“ Beratung, Persönlichkeit, Empfehlung. Der Stuhl war Bühne. Kommunikation war der Umsatzmotor. Also weg vom ausschließlich mit seinem perfekten Sassoon-Haarschnitt glänzenden „Haarkünstler“, der stundenlang nur mit sich und seiner Kunst beschäftigt war. Und heute? Die neueste Idee heißt Silence Cut: schneiden und schweigen – als Konzept mit Preisschild.
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