Ein ganz besonderes Ehepaar: Ulrike & Merlin Wrobel
Familienpower als Innovationsmotor oder Störfaktor? Wir zeigen vier Beispiele, wie Vertrauen und Visionen das gemeinsame Business beeinflussen.
Ihr seid nicht nur Ehepartner, sondern auch beide überzeugt von eurem Beruf. Wie beeinflusst eure persönliche Beziehung die tägliche Arbeit in euren jeweiligen Salons?
Ulrike: Das Gute ist, dass Merlin Meister mit eigenem Salon ist und ich Angestellte in einem anderen Salon. Aber durch den abendlichen Austausch mit Merlin kann ich die Chef-Perspektive meines eigenen Chefs im Salon total gut nachvollziehen. Ich kann also besser verstehen und erklären, was es braucht und warum Chefs etwas machen müssen.
Merlin: Und umgekehrt kann mir Ulrike die Sichtweise der Angestellten total gut erklären. Das ist in unserer Arbeit sehr hilfreich, dass wir die jeweilige andere Seite so gut kennen und auch einmal erklärt bekommen.
Gerade in familiären Konstellationen können Werte eine große Rolle spielen – aber auch Konflikte. Wie geht ihr mit Meinungsverschiedenheiten um, wenn es um berufliche Entscheidungen oder kreative Ansätze geht?
Ulrike: Wir reden sehr viel miteinander. Tatsächlich sind wir uns meistens direkt einig und streiten im Grunde nie. Wir haben einfach sehr oft sehr ähnliche Meinungen und nur selten wirkliche Konflikte. Wenn wir unterschiedlicher Meinung sind, dann sind wir sehr gut darin, die Meinung des anderen schnell zu akzeptieren und zu respektieren und Kompromisse einzugehen. Das ist bei uns sowohl privat als auch beruflich so.
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