7 Strategien gegen Mental Overload

Was schenken wir der mitarbeiterin zum geburtstag und wann besorge ich das? Der Sohn braucht neue Winterschuhe, schaffen wir das vor dem Kundentermin noch? Die Farbbestellungen muss ich heute auch noch machen – und war nicht morgen der anmeldeschluss für die balayage-Weiterbildung? Der Kopf von Friseurunternehmer:innen ist ganz schön voll – manchmal zu voll. Wir haben 7 Tipps, wie wir etwas von der „mentalen Überladung“ abwerfen oder uns zumindest effizient organisieren können.

Text von Daniela Hamburger

Es ist keine sichtbare last, die wir auf unseren Schultern tragen, aber sie ist nicht weniger schwerwiegend: als “mental load” bezeichnet man die unsichtbaren kognitiven und emotionalen belastungen, die mit dem organisieren, Koordinieren und vorausschauendem Planen von aufgaben daherkommen. Wir sind im Kopf ständig damit beschäftigt, entscheidungen zu treffen, zu überlegen, Pläne zu schmieden und diese wieder über den Haufen zu werfen, um berufliche und private abläufe am laufen zu halten. vor allem Frauen, die neben dem beruf immer noch einen großteil der Care-arbeit für Familienangehörige tragen, haben oft ein enormes organisations-“Päckchen“ zu tragen. Kommt dabei zu viel zusammen, sprechen wir von einem “mental overload”. Der kann einen richtig umhauen und dazu führen, dass man Prioritäten falsch setzt, dadurch wichtige Termine verpasst oder sich völlig verzettelt. Höchste Zeit, gegenzusteuern:

1. Die last verteilen

Als Allererstes gilt es, herauszufinden, was genau uns mental überlastet. Oft sind es die verschiedenen Ansprüche, die von allen Seiten auf uns einprasseln und Organisation verlangen. Sind die einzelnen „Baustellen“ identifiziert, hilft nur: Sucht euch verlässliche Partner:innen, an die ihr Bereiche abgeben könnt. Die Bestellungen? Dafür ist ab sofort die Mitarbeiterin verantwortlich. Den wöchentlichen Social Media-Post? Ganz ehrlich, die Gen Z-ler im Salon sind prädestiniert dafür. Und für den vollen Kühlschrank daheim? Kann auch der Partner sorgen. Wichtig: Klare Absprachen treffen und dann wirklich aus dem Kopf damit. Wenn wir uns immer noch einmischen, haben wir nichts gewonnen. Und wenn’s mal schiefgeht? Lernen die „Neuen“ eben dazu und nächstes Mal klappt’s.

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Daniela Hamburger

Daniela Hamburger begann ihre journalistische Laufbahn bereits mit 16 Jahren als freie Mitarbeiterin bei der Badischen Zeitung. Sie studierte Deutsche Literatur, Soziologie und VWL und schloss das Studium als Magistra artium ab. Nach Erfahrungen in der PR-Arbeit im Kunstbetrieb und bei Fachpublikationen in der Schweiz zog es sie 2008 zur Friseurbranche. Für FRISEURWELT und CLIPS war sie über elf Jahre lang als Redakteurin und Chefin vom Dienst tätig. Sie liebt es, spannende Salonstories, Interviews und Reportagen über interessante Branchenthemen zu verfassen und freut sich auf die neuen Herausforderungen.

Portrait von Autorin Daniela Hamburger